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Kabarett / Comedy / Theater / Musik

DISTEL ShanghaiDISTEL ShanghaiDISTEL Shanghai

Sonntag, 08.11.2009 – 20 Uhr

Aula am Aasee, Scharnhorststraße, Münster

Das Berliner Kabarett-Theater DISTEL
Das 116. DISTEL-Programm:

Shanghai - Staatsschulden-Boom in D  

Regie Hans Holzbecher
Texte: Frank Lüdecke, Andreas Reber u.a.
Musik: Bernd Wefelmeyer
Es spielen: Dagmar Jäger, Stefan Martin Müller, Michael Nitzel

In der Satire Shanghai herrscht helle Aufregung, weil der deutsche Staatsschulden-Markt ins Wanken gerät. Und alles nur wegen eines Klempners aus Berlin Marzahn. Als eine Fehlüberweisung aus Shanghai Klaus Steppanski 1,5 Billionen Euro aufs Konto spült, hat er eine Vision: Den deutschen Staat entschulden! Kurz ent-schlossen tut er es auch. Genau das versetzt Politiker, Bankiers und Beamte in Angst und Schrecken! Er gerät ins Visier der Polizei. Denn allmählich dämmert es dem Land: Der Schuldenstandort Deutschland ist in Gefahr und die Verantwortlichen werden gesucht…
Ein temporeiches Kabarettprogramm über Geld, Glück und gesellschaftliche Visionen. Mit durchgeknallten Nachbarn, empörten Finanzexperten und aufgescheuchten Politikern. Allesamt gespielt von drei Schauspielern. Und dazu jede Menge Live-Musik...  » www.distel-berlin.de

 

 

Bruno JonasBruno Jonas

Donnerstag, 26.11.2009 – 20 Uhr

Aula am Aasee, Scharnhorststraße, Münster

Bruno Jonas
Bis hierher und weiter

Bruno Jonas nimmt eine Geschichte, wie sie in diesem Lande täglich passiert zum Anlass, um aktuelle Themen aus Politik und Wirtschaft auf seine ganz persönliche Art kabarettistisch zuzuspitzen. Er schlüpft in die Rolle des Unternehmensberaters Hubert Unwirsch, der nie um einen Rat verlegen ist, über vielfältige Kontakte in Wirtschaft und Politik verfügt und stets auf stand-by ist.
Diese Online-Persönlichkeit muss am Flughafen warten, weil sein Flieger Verspä-tung hat. Ein wichtiger Termin in Berlin droht zu platzen und die Lage spitzt sich zu, als sich herausstellt, dass die Staatsanwaltschaft wegen Korruption und Untreue ermittelt... "Wenn einer weiß, dass er nichts wissen kann, und trotzdem so tut, als könnte er was wissen, dann ist er wahrscheinlich ein Depp - oder ein Berater."
Es geht also um die großen Fragen: Wie geht es weiter, wenn es weiter geht, und wo hört es auf? Sollen wir noch selber denken, oder ist es klüger, ganz darauf zu verzichten? Ziemlich lange vertraute man dem eigenen Verstand, um die komplexen Zusammenhänge zwischen rückwärts einparken und katholischer Religionslehre, nackt denken und fleischloser Ernährung, Niedertracht, Missgunst und Intrige zu verstehen. Nun haben viele das Gefühl, dass Korruption und Untreue, Wirtschaft und Politik, Theologie und Betriebswirtschaftslehre mit dem Verstand allein nicht mehr zu erfassen sind. Deshalb lautet heutzutage die Forderung: "Wage nicht deinen Verstand zu gebrauchen, denn du wirst blöd dabei!"
Zu solchen und ähnlich verblüffenden Erkenntnissen kommt der Unternehmens-
berater während seiner Wartezeit auf dem Flughafen. Als sein Flug schließlich gecancelt wird, ist ihm klar, dass es nicht so weiter gehen wird, wie er sich das vorgestellt hat. Bis hierher...und weiter?  » www.bruno-jonas.de

 

 

Samstag, 23.01.2010 – 20 Uhr

Aula am Aasee, Scharnhorststraße, Münster

Piet Klocke
Das Leben ist schön - gefälligst!

Piet Klocke hat ein paar rote Haare, hagere Gestalt, eine unmodische, kreisrunde Brille und rudert nicht selten fahrig mit den Händen im luftleeren Raum herum. Dabei gelingt es ihm nicht immer begonnene Sätze zu Ende zu bringen – zu viele Geschichten gehen ihm durch den Kopf, zu viele Assoziationen wollen assoziiert werden und dann immer wieder diese merkwürdige Musik im Kopf.....!
Mit seinem neuen Programm Das Leben ist schön – gefälligst! kann man ihn nun wieder live auf der Bühne erleben, gemeinsam mit seiner kongenialen Partnerin Simone Sonnenschein (alias Frl. Angelika Kleinknecht).
Klocke schlüpft in die Rolle eines verschrobenen und verklemmten Wissenschaftlers, der vom Reichtum seiner (vermeintlich unfreiwillig komischen) Wortspiele und Gedanken ebenso erfüllt, wie von der Situation überfordert ist. Charakteristisch für seine Auftritte sind in höchster Aufregung und durch Gesten unterstützte Satzfragmente und philosophische Weisheiten („Das Schicksal will auch seinen Spaß”).
An seiner Seite brilliert Fräulein Kleinknecht. Sie sitzt ohne Murren, gut erzogen, neben Herrn Klocke, ordnet versonnen den Saum ihres Kleides und verharrt weit, weit weg im Universum ihrer Gedankenwelt, bis sie, so unerklärlich wie zuvor ihr Schweigen, das Saxophon nimmt und ein virtuoses Solo bläst.
Stille, anrührende Momente werden durch völlig neue Erkenntnisse des Hobby-Tierpsychologen Klocke unterbrochen, der sich wissenschaftlich u. a. mit der Hummelforschung beschäftigt. Er hat herausgefunden, dass die Insekten mangels Intelligenz leider immer wieder gegen Scheiben fliegen und einfach zu dumm sind, großen Gegenständen – wie z.B. Herrn Klocke – im Flug auszuweichen.
Wie der 1,93 Meter lange, hagere Mann im schrillen Karo-Jackett es schafft, den physikalisch eigentlich unmöglichen Flug einer kleinen, moppeligen Hummel lebensecht zu demonstrieren, ist komödiantische Extraklasse – eben echt Piet Klocke!  » www.piet-klocke-tour.de

Piet Klocke Rente  



Piet Klocke "Die Rente"     » bei Youtube ansehen

 

 

Richard Rogler

Samstag, 27.02.2010 – 20 Uhr

Aula am Aasee, Scharnhorststraße, Münster

Richard Rogler
Stimmung

Wer hat eigentlich jemals behauptet, wir Deutschen hätten schlechte Laune? Das Gegenteil ist der Fall. An jeder Ecke wird täglich ein Stimmungslokal eröffnet. Auf jedem Dorfplatz steht ein Stimmungszelt. In den Unterhaltungsarsenalen der Fernsehanstalten lagern Sendungen, die in der Lage sind, jeden Einwohner pro Kopf hundert Mal um den Verstand zu bringen. Und wehe, es tanzt einer aus der Reihe, möglicherweise noch, in dem er sein Gehirn einschaltet - da herrscht aber ganz schnell mal Bombenstimmung.
Ist das politische Personal bei seinen Gipfeltreffen deshalb so gut gelaunt, weil es ihm wieder mal gelungen ist, durch gezielte Desinformation das Wahlvolk vom Nachdenken abzuhalten? Da sollten wir zurück lachen!
Richard Roglers neues Soloprogramm Stimmung hat im November 2009 Premiere. Wie gewohnt wird der Kölner Ausnahmekabarettist aktuelle gesellschaftliche und politische Befindlichkeiten zu Momentaufnahmen der Extraklasse verquicken.
» www.richard-rogler.de

 

Gerd DudenhöfferGerd Dudenhöffer

Samstag, 24.04.2010 – 20 Uhr

Aula am Aasee, Scharnhorststraße, Münster

Gerd Dudenhöffer
spielt Heinz Becker: KOSMOPOLIT

Kurz und knapp klingt der Titel des neuen Dudenhöffer-Programms für seine beliebte Kunstfigur Heinz Becker. Kosmopolit: Ein Wort, das zahlreiche lebendige Assoziationen vom interessierten, aufgeschlossenen Weltbürger auslöst, dem man großzügig Attribute wie Toleranz, Offenheit und Flexibilität attestiert. Der Heinz Becker-Kenner jedoch erahnt blitzschnell, dass sich dahinter wohl das ausgedehnte Themenspektrum dieses passionierten Schmalspurdenkers verbirgt.
Wohl wahr. Denn: Während sich Heinz auf der Bühne entspannt auf einer eigens kunstvoll gestalteten Gartenscholle lümmelt, kommt er so von Hölzchen auf Stöckchen. Die kleinen und großen Themen der Welt bewegen ihn, die er mit atemberaubender Logik auf seinen persönlichen „Kompost“ bringt. Für ihn ist es da völlig klar, dass es einen Zusammenhang zwischen beispielsweise einem ver-schnarchten Kundendienstler für Wäschetrockner und der „zusammenbrechenden Wirtschaftskrise“ gibt.
Alte oder neue Armut, Aids, Sextourismus oder der Wellness-Trend, Heinz geht eben quer durch den Garten. Und wenn er sich dabei gerade den Planeten auf die Größe eines Vorgartens stutzt, treibt es ihn förmlich zum Wort-Ikebana: Ganz natürlich, die Krise verdankt dem berühmten „Dominaeffekt“ das massive Bankensterben und den sinkenden Leitzins, weil, ja, „weil letschten Endes die Leit das bezahle“.
Auf seiner Scholle gräbt er das Unterste nach oben und weiß, was eine Harke ist. Vor den verkniffenen Mund nimmt Becker kein Blatt, kehrt nicht nur im eigenen Garten und spuckt in beredter Unwissenheit feine und bitterböse Töne. Mit KOSMOPOLIT liefert Gerd Dudenhöffer wieder einmal ein kabarettistisches Kabinettstückchen. Beweist sich einmal mehr als Meister köstlichster Wortver-dreher, körperlich fühlbarer Kunstpausen und messerscharfer Pointen. Gnadenlos stellt er den Kleinbürger vor die großen Fragen unserer Zeit. Und da ist auch Heinz Becker ganz Kosmopolit, dem kein Anzug zu groß und keine Scholle zu klein ist. Mit seinem dreizehnten Bühnenprogramm bietet Gerd Dudenhöffer faszinierendes Schauspiel, intelligenten Humor, bissige Satire und unschlagbare Präsenz – Unterhaltung im besten Sinne.  » www.gerd-dudenhoeffer.de

Preise: Euro 27,- / 24,-     » Kartenbestellung / Sitzplan / Saalfotos

 

Hildebrandt WillemsenRoger Willemsen

Mittwoch, 17.11.2010 – 20 Uhr

Aula am Aasee, Scharnhorststraße, Münster

Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen
mit der szenischen Lesung:
Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort
- Die Weltgeschichte der Lüge

200-mal am Tag lügt ein Mensch im Durchschnitt. Die Schlange im Paradies hat damit angefangen und seitdem können wir nicht mehr aufhören. Die Urkunde, die den Kirchenstaat begründet hat - gefälscht! Genau wie die, die Hamburg zur Hansestadt machte. Möglicherweise ist sogar das halbe Mittelalter eine Erfindung. Im 18. Jahrhundert hatte fast jeder Fürstenhof seinen eigenen Goldmacher, nur Gold konnte keiner von ihnen machen. Und dann das 19. Jahrhundert - die große Zeit der Hochstapler! Sie verkaufen die Freiheitsstatue und vertreiben gallonenweise nicht existentes Salatöl...
Nicht zu vergessen, dass niemand vorhatte in Berlin eine Mauer zu bauen oder eine "sexual relation with that woman" hatte. Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen haben sich die Geschichte der Menschheit vorgenommen und dabei nichts als Lügen gefunden. Ein Abend zum Staunen, zum Schmunzeln und zum Misstrauischwerden. (Pressetext Agentur)

Buch: Traudl Bünger und Roger Willemsen in Kooperation mit lit.COLOGNE

Pressestimmen:

"Da schwadronieren zwei lustvoll über Kunst, Politik und Wissenschaft, Religion, Journalismus und Biologie, fahren sich munter in die Parade, weisen sich in die Schranken und geben einander vergnügt eins über." (Westdeutsche Zeitung)

"Der Text des umfangreichen Programms ist durchkomponiert, mitunter sogar gedichtet... Willemsen übernimmt im Duo die Rolle des naseweisen Intellektuellen, während Hildebrandt lustvoll den moralisch Empörten mimt... Die beiden öffneten den Horizont des Themas, zeigten, dass es hier nicht nur um gut recherchierte Kolportage geht. Sondern darum, dass wir alle für dumm verkauft werden. Ein Beispiel: "Es gibt Massenvernichtungswaffen im Irak." Obwohl wir wissen, dass hier gelogen wird, haben wir doch zu ertragen, dass die Macht in ihrer ganzen Obszönität uns diese Aussage als Wahrheit verkauft." (Kölner Rundschau)

Preise: Euro 25,- / 22,-     » Kartenbestellung / Sitzplan / Saalfotos

 

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